Distanzreiten mit Einhorn Forum Index Distanzreiten mit Einhorn
Die Distanzritte in Schleswig Holstein
 
 FAQFAQ   SearchSearch   MemberlistMemberlist   UsergroupsUsergroups   RegisterRegister 
 ProfileProfile   Log in to check your private messagesLog in to check your private messages   Log inLog in 

Anträge 2010

 
Post new topic   Reply to topic    Distanzreiten mit Einhorn Forum Index -> Die Wertungsart -> Anträge zum Reglement!
Previous topic :: Next topic  
Author Message
Admin
Administrateur

Offline

Joined: 05 Feb 2009
Posts: 1,794
Localisation: Kiel
Féminin

PostPosted: Wed 29 Sep - 06:06 (2010)    Post subject: Anträge 2010 Reply with quote

Diesmal haben einige seriöse Reiter die Sache in die Hand genommen!

Viel mehr seriös als Vero's Anträge!!!!!!!!! Twisted Evil Very Happy Very Happy Very Happy ........aber genau das Gleiche!!! Twisted Evil


                                    Rolling Eyes Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy
_________________
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind....
(Der Erlkönig, Goethe)


Last edited by Admin on Wed 6 Oct - 12:15 (2010); edited 2 times in total
Back to top
Publicité






PostPosted: Wed 29 Sep - 06:06 (2010)    Post subject: Publicité

PublicitéSupprimer les publicités ?
Back to top
Admin
Administrateur

Offline

Joined: 05 Feb 2009
Posts: 1,794
Localisation: Kiel
Féminin

PostPosted: Mon 25 Oct - 07:09 (2010)    Post subject: Anträge 2010 Reply with quote

Die PDF Version ist 100% sicher.
Ich hoffe, wir keine Fehler in TEXT Version gemacht haben Embarassed
 
Antrag auf Änderung des Reglements  
 
 
    
Es wird beantragt, das Reglement in mehreren Punkten zu ändern.    
Dabei handelt es sich um folgende Bereiche:  
• Definition und Arten von Distanzwettbewerben (1.1)    
• Streckenlängen (1.2)    
• Definition von Mehrtageswettbewerben (1.2.1)    
• Andere Wettbewerbe (1.3)   
• Mindestalter der Pferde (2.2)  
• Mindestalter der Teilnehmer (2.5)    
• Untersuchungen des Pferdes (4.4)    
• Verfassungskontrollen (4.5) • Pausen (4.6)  • Transportfreigabe (4.8)


• Start (5.8)    
• Auswertung (5.9)    
• Siegerehrung (5.10)    
• Wertung (6)    
Dadurch ergeben sich weitere Änderungen bzw. Ergänzungen des Reglementstextes.    
Aus diesem Grund wird auf Einzelanträge zur Änderung von Passagen verzichtet und ein Antrag als Gesamtes abgegeben, über den auch als Gesamtwerk entschieden werden soll.    
Das Reglement ist beigefügt und ist hinsichtlich Streichungen, Änderungen und Neuerungen gekennzeichnet. Nur aus dem Gesamten erschliesst sich der Sinn.   
 
 
Begründung    
 
Übersichtliches und klares Reglement in Anlehnung an europäische Reglements und FEI-Reglement   
Interessant für Zuchtverbände, Züchter, Sportreiter, Sponsoren durch sportlich ausgelegtes Reglement    
Aussagekräftige und vergleichbare Leistungsprüfung für Distanzpferde    
Mehr Interesse seitens der FN, dadurch mehr Hilfe, mehr Sponsoren    
• Alle unter dem VDD zusammengefassten Wettbewerbe profitieren von Sponsoren!    
Die Basis über Kartenritte etc. bleibt erhalten und sichert den Nachwuchs    
Eine Wertung, die die Qualität des Rittes belohnt    
Steigende, begrenzte Geschwindigkeiten und Streckenlängen vor dem ersten TF-Ritt    
• Dadurch bedingt Ausbildung für Pferd und Reiter über Qualifikationen    
Mehr Tierschutz durch Begrenzung des Tempos, volle Pausen, Ausbildung der Reiter    
Knappe, kurze und klare Ausschreibungen    
Klare Streckenlängen, klare Durchführung für jeden Ritt, keine ratlos umherirrenden Reiter    
• Dadurch viel Ruhe für die Teilnehmer in den Vet-Zonen, in den Pausen    
Mehr Ruhe und Entspannung für die Pferde durch klare Pausen und keine Wartezeiten    
 
Kein ewig langes Warten auf die Siegerehrung    
Keine Freitagshektik bzw. Urlaubstage mehr bei A-N2 Wettbewerben (sehr entspannend!!!)    
Die Qualiritte sind auch für nicht sportlich ambitionierte und Freizeitreiter eine schöne Veranstaltung mit wenig Stress und viel Spass (sehr wichtig, es geht schliesslich um Alle und nicht nur um Leistungssport!)    
 
 
Ralf & Ulla Huschke   
Michaela Kosel    
Dr. Friedhelm Audorf    
Bettina Nonnenmacher    
Marvin Nonnenmacher    
 
 
 
 
Reglement für Distanzreiten und fahren   
 
 
   
Das VDD-Reglement regelt die Durchführung von Distanzwettbewerben und die Einhaltung der Tierschutzbestimmungen und ist für alle in Deutschland durchgeführten Distanzritte und –fahrten bindend. Ausnahmen sind internationale, nach dem FEI-Reglement durchgeführte Wettbewerbe.    
Es ist Bestandteil der Leistungsprüfungsordnung (LPO) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) und kann für breitensportliche Wettbewerbe entsprechend der Wettbewerbsordnung für den Breitensport (WBO) Anwendung finden.    
Falls Situationen eintreten, für die weder im VDD-Reglement noch im Allgemeinen Teil der    
LPO Regelungen getroffen sind, so ist unter Beachtung der Prinzipien des Tierschutzes und der Traditionen des Distanzsports, sportlich im Geiste von Reglement und LPO zu entscheiden.   
 
 
   
Gliederung    
 
 
1: Definition und Arten von Distanzwettbewerben    
2: Zulassung von Pferden, Reitern und Fahrern    
3: Verhalten auf dem Wettbewerb/ Richtlinien für den Wettbewerb    
4: Tierschutzbestimmungen/ Veterinärkontrolle    
5: Veranstalter/ Organisation/ Durchführung    
6: Wertung    
7: Regionalbeauftragter/ Technischer Delegierter    
8: Rechtsordnung    
Bei der VDD-Geschäftsstelle oder im Internet unter: www.vdd-aktuell.de erhältlich:    
Muster Ausschreibungsformular, Nennungsformular, Ergebnislisten, Behandlungsformular und besondere Bewertungskriterien und Beispiele für Punktwertungskriterien nach Zeit und    
Pulswerten (für tempobegrenzte Ritte).  
1. Definition und Arten von Distanzwettewerben    
 
Distanzwettbewerbe sind Ausdauerprüfungen für Pferde auf einer Geländestrecke von bestimmter Länge unter besonderer tierärztlicher Kontrolle.    
 
1.1 Distanzwettbewerbe können als Distanzritte oder Distanzfahrten auf markierter Strecke    
 
!! oder nach Karte über eine festgelegte Streckenlänge als Ein- oder Mehrtageswettbewerbe
durchgeführt werden.    
 
Die Teilnahme an diesen Ritten/Fahrten bedarf einer Qualifikation für Reiter und Pferd beginnend bei A, wobei sich beide nicht ausschliesslich als Kombination qualifizieren müssen.    
Ein Quereinstieg für Pferde mit bereits erhaltenen Leistungsnachweisen durch Trainings oder Starts im Rennsport, bei Vielseitigkeitsveranstaltungen sowie stationäre Leistungsprüfungen ist bei C-Wettbewerben (40km) möglich.    
Reiter ab CEI 1*-Qualifikation können Pferde, die sie selber trainiert haben, direkt bei C –Wettbewerben (40km) vorstellen.(§ 2.2 beachten!)   
Die einmal erworbene Qualifikation des Reiters/der Reiterin bleibt erhalten, die des Pferdes verfällt nach 24 Monaten. Dies gilt auch für Leistungsnachweise für den Quereinstieg.    
!! 1.2 Länge der Strecke beträgt bei Eintageswettbewerben:    
 
· 25-40 km:Einführungsritte oder -fahrten (ER, EF)    
A-Ritt/Fahrt: 20km mit Tempobeschränkung 8-12 km/h    
B-Ritt/Fahrt: 30km mit Tempobeschränkung 8-12 km/h    
· 41-60 km:Kurze Distanzritte oder -fahrten (KDR, KDF)    
C-Ritt/Fahrt: 40km (2x20km) mit Tempobeschränkung 10-13 km/h    
D-Ritt/Fahrt: 60km (2x30km) mit Tempobeschränkung 10-15 km/h    
· 61-80 km:Mittlere Distanzritte oder -fahrten (MDR, MDF)    
E-Ritt/Fahrt: 80km (2x30km,1x20km) mit Tempobeschränkung 12-16 km/h    
Alle weiteren nationalen Streckenlängen orientieren sich am FEI-Reglement wie folgt:    
N1=80km, N2=90km, N3=100km, N4=120km, N5=130km, N6=160km, alle TF(Tempo frei)    
Die Strecken setzen sich zusammen aus 40km, 30km und 20km-Strecken.    
Die Streckenlängen dürfen um 5% abweichen.    
· ab 81 km: Lange Distanzritte oder -fahrten (LDR, LDF)    
 
!! 1.2.1. Für Mehrtageswettbewerbe (MTW) gilt folgende Zuordnung:    
 
· 25-34 km: Einführungsritte oder –fahrten    
20-30km =B    
· 35-49 km: Kurze Distanzritte oder –fahrten    
30-40km = D    
· 50-59 km: Mittlere Distanzritte oder –fahrten    
40-60km = E    
· ab 60 km: Lange Distanzritte oder –fahrten    
Ab 80 km = N    
Die Zuordnung richtet sich nach der durchschnittlichen Länge der Tagesetappen.    
Überschreitet mindestens eine Tagesstrecke die zulässige Höchststrecke für    
Eintageswettbewerbe gleicher Kategorie ist die Kategorie des Wettbewerbs    
entsprechend heraufzusetzen. Die zu reitende/ fahrende Mindeststrecke beträgt    
!! generell 25 km 20 km.   
!! 1.3 Andere Wettbewerbe:   
 
Kartenritte/-fahrten, Ride & Ties, Handpferderitte, Stafettenritte, Kinderdistanzritte und ähnliche Wettbewerbe können in analoger Anwendung des Reglements durchgeführt werden. Sinngemäß gilt dies auch für Prüfungen nach der WBO. Hierzu bedarf es allerdings nicht der unter Punkt 1.1 aufgeführten Qualifikation. Diese Wettbewerbe können auch nach dem Reglement vom 22.11.2009 durchgeführt werden. Dieses muss in der Ausschreibung vermerket werden.
2. Zulassung von Pferden, Reitern und Fahrern    
 
 
Distanzveranstaltungen sind offen für alle Pferde und alle Reiter bzw. Fahrer.   
 
 2.1 Einhufer aller Arten und Rassen sind zugelassen. Sonderpreise für bestimmte Rassen etc.
sind möglich.    
2.1.1 Sonderveranstaltungen: Auf Antrag von Zuchtverbänden o.ä. können vom    
Regionalbeauftragten in Absprache mit dem Präsidium für bestimmte Ritte    
Ausnahmen genehmigt werden.    
2.1.2 Für alle teilnehmenden Pferde muss eine Tierhalterhaftpflichtversicherung    
bestehen.    
2.1.3 Für alle teilnehmenden Pferde muss der Equidenpass bei der Voruntersuchung    
dem Tierarzt vorgelegt werden.    
2.1.4 Die Teilnahme kann von einer Impfung abhängig gemacht werden. In diesem    
Falle müssen die Impfvorschriften des Impfstoffherstellers (z.B. Termine)    
eingehalten werden.    

Änderung:    
2009/2010    
Änderung:    
2009/2010    
VDD-Reglement für Distanzreiten und fahren des VDD (2009/2010) Seite 3 von 18    
2.1.5 Der Veranstalter kann in der Ausschreibung Bedingungen zur Angleichung an    
internationale Reglements, Ausgleichgewichte, Heraufsetzung der Altersgrenze    
für Pferd und Reiter, Qualifikationsnachweise, Hufschutz und Trossregulierung    
festschreiben. Diese Kriterien müssen über die Mindestbedingungen des VDD-Reglements    
hinausgehen.    
2.1.6. Für die Teilnahme an Distanzwettbewerben ist keine Reiterlizenz gemäß LPO    
sowie keine Pferderegistrierung bei der FN erforderlich.   
   
!! 2.2 Das Mindestalter der Pferde beträgt:   
für Einführungswettbewerbe 5 Jahre    
für Kurze und Mittlere Distanzwettbewerbe 6 Jahre    
für Lange Distanzwettbewerbe 7 Jahre    
 
für A+B -Wettbewerbe: 4 Jahre Der Zahnwechsel muss abgeschlossen sein.    
Für C+D -Wettbewerbe: 5 Jahre Der Zahnwechsel muss abgeschlossen sein.    
Für E+N1+N2-Wettbewerbe: 6 Jahre    
für N3-N6-Wettbewerbe: 7 Jahre  
2.3 Pferde, die an ansteckenden Krankheiten leiden und säugende Stuten sind nicht zugelassen.  
 
2.4 Pferde, die innerhalb der letzten 10 Tage an einem Distanzwettbewerb teilgenommen, aber nicht als reit- oder fahrtauglich beendet haben, sind nicht zugelassen (10-Tages- Sperre). Die Sperre beginnt am Tag nach dem Feststellen der Reit-/ Fahruntauglichkeit.  
2.4.1. Dies gilt auch für Pferde, welche bei Voruntersuchungen innerhalb der letzten 10  Tage ausgeschlossen worden sind.    
 
!! 2.5 Teilnehmer unter 14 Jahren, die an KDR, MDR oder LDR teilnehmen wollen, müssen
mindestens einen Einführungsritt in der Wertung beendet haben oder im Besitz eines    
Reiterpasses (FN) oder einer vergleichbaren Qualifikation anderer Reiter-Fachverbände    
sein.    
 
Das Mindestalter für Teilnehmer-innen beträgt 10 Jahre. Die Teilnahme ist bis zum 14. Lebensjahr nur in Begleitung eines Erwachsenen zulässig.   
2.6 Für Teilnehmer unter 18 Jahren besteht Helmpflicht auf allen Distanzritten und -fahrten.    
2.7 Reiter-, Fahrer- oder Pferdewechsel während des Wettbewerbs sind nicht erlaubt, außer
bei Ride & Ties, Stafettenritten oder -fahrten.
2.7.1 Zulassung Fahrer: Das Mindestalter für Fahrer und Beifahrer beträgt 14 Jahre. Der  Veranstalter kann den Nachweis eines Fahrabzeichens oder -passes fordern. Jedes  Gespann muss mindestens mit einer Person über 18 Jahren besetzt sein. Das  Fahrzeug muss mindestens mit so vielen Personen besetzt sein, wie Pferde  eingespannt sind. Wechsel von Beifahrern ist zulässig, nicht jedoch    
Fahrerwechsel.  
 
 
2.8 Die Ausrüstung von Reiter, Fahrer und Pferd (incl. Hufschutz) ist freigestellt, muss jedoch verkehrssicher sein. Auflagen durch den Veranstalter, die die Ausrüstung  betreffen, sind in der Ausschreibung möglich. Atembeengende Zäumung und direkt auf  das Gebiss wirkende Hilfszügel wie Aufsatzzügel, Schlaufzügel oder Ausbinder und  andere für Geländeritte unzweckmäßige Hilfsmittel, wie Tie-down, sind verboten.  
 
VDD-Reglement für Distanzreiten und fahren des VDD (2009/2010) Seite 4 von 18    
2.8.1 Zulassung Fahrzeuge: Zugelassen sind alle Ein- oder Mehrachser, die    
verkehrssicher gem. Straßenverkehrsordnung und Straßenverkehrszulassungsordnung  
sind. Bremsen sind für mehrachsige Fahrzeuge, Zwei- oder   
Mehrspänner Pflicht. Einachsige Einspänner ohne Bremse sind nur mit    
sachgerecht verschnalltem und funktionstüchtigem Hintergeschirr zulässig.  Gebisslose Zäumungen sind verboten. Zusätzliche Auflagen durch den  Veranstalter, welche die Ausrüstung betreffen, sind möglich.  

2.9 Die Teilnahme an Meisterschafts- und Championatswettbewerben kann von
Qualifikationen abhängig gemacht werden, die ggf. vom Präsidium oder dem zuständigen  Regionalbeauftragten festgelegt werden.    
 
2.10 Zuchtleistungsprüfungen können nach besonderen Kriterien abgehalten werden. Dies erfordert die Zustimmung durch das Präsidium in Absprache mit dem  Regionalbeauftragten.  
 
!! 2.11: Sofern in der Ausschreibung nichts anderes angegeben ist, gelten alle die unter Punkt 1.1 aufgeführten Distanzwettbewerbe auch als Qualifikation für internationale Wettkämpfe (Novice Qualification). Vorgaben von der FEI bezüglich Streckenlänge, Puls, Geschwindigkeit sind dabei vom Teilnehmer jeweils selbst zu beachten.    
 
3. Verhalten auf demWettbewerb/Richtlinien für den Wettbewerb    
Jeder Distanzreiter und -fahrer ist während der gesamten Veranstaltung zu sportlich-fairer   
Haltung, reiterlicher Disziplin und Rücksichtnahme gegenüber seinem Pferd und den    
übrigen Teilnehmern verpflichtet.    
 
3.1 Nennung    
Mit der Abgabe der Nennung wird das Reglement des VDD für Distanzritte/ -fahrten, die    
LPO und die Bestimmungen der Ausschreibung ausdrücklich anerkannt. Der Teilnehmer  reitet/ fährt auf eigene Verantwortung; jeglicher Rückgriff auf den Veranstalter, seine  
Mitarbeiter und Helfer ist ausgeschlossen.    
Die tierärztlichen Untersuchungen sind keine Garantie für die Gesunderhaltung des    
Pferdes; sie entheben den Teilnehmer nicht von der alleinigen Verantwortung für sein  
Pferd.    
Die Nennung muss auf dem VDD-Nennformular erfolgen und vom Teilnehmer, bei    
Kindern und Jugendlichen von einer erziehungsberechtigten Person, unterschrieben sein.  
3.1.1 Jede Nennung, die beim Veranstalter bis zum Nennschluss eintrifft, ist gültig und    
muss vom Veranstalter angenommen werden, es sei denn:  - Teilnehmer oder Pferd sind gemäß Abschnitt 2 nicht zugelassen, oder  - das Nenngeld wurde nicht entrichtet, oder  
- es besteht eine Sperre einer LK, der FN, des VDD oder eines anderen  
FN-Anschlussverbandes.  


3.1.2 Ist eine Höchstzahl von Teilnehmern in der Ausschreibung festgelegt    
(teilnehmerbegrenzte Wettbewerbe), müssen die Nennungen in der Reihenfolge  ihres Eingangs (z.B. Poststempel) berücksichtigt werden.  
Neu:    
2009/2010    
VDD-Reglement für Distanzreiten und fahren des VDD (2009/2010) Seite 5 von 18    
 
3.1.3 Nenn- und Startgeld ist pro Pferd zu entrichten. Ausnahme: BeiMehrspännern auf    
Distanzfahrten und bei Handpferdewettbewerben ist das Startgeld pro Gespann zu  
entrichten.    
3.1.4 Das Nenngeld steht mit Zugang beim Veranstalter diesem zu und kann nur bei   
Absage durch den Veranstalter (Ausnahme: Nr. 5.4.7) vom Teilnehmer  zurückgefordert werden.  
 
3.2 Nicht kontrollierbare Pferde/ Sorgfaltspflicht    
 
Während der gesamten Veranstaltung muss der Teilnehmer dafür Sorge tragen, dass    
sein(e) Pferd(e) keine Gefährdung für andere Pferde oder Menschen darstellt (darstellen).  Das gilt insbesondere für die Zeit der Untersuchungen, an den Stopps und während des  Rittes/der Fahrt.  


3.2.1 Pferde, die eine akute Gefährdung darstellen, können vom Veranstalter,    
Stoppleiter oder Tierarzt ausgeschlossen werden. Das gilt auch für Pferde, die sich  nicht untersuchen lassen. Im Übrigen gilt § 66 Nr. 6.5 der LPO sinngemäß.
3.3 Unreiterliches oder unsportliches Verhalten kann vom Veranstalter, Stoppleiter oder Tierarzt gerügt, in schwerwiegenden oder Wiederholungsfällen auch mit Ausschluss  bestraft werden. Im Übrigen gelten §§ 39 und 52 der LPO sinngemäß.  
3.3.1 Unreiterliches oder unsportliches Verhalten während einer Distanzveranstaltung  ist u. a.:    
- unzureichende Unterbringung, Pflege oder unzureichender Transport des    
Pferdes,  - fahrlässige Nichtbeachtung von Gefahren,  - Verwendung unzulässiger Hilfsmittel oder Ausrüstung,  
- unangemessene Bestrafung des Pferdes,  
- rücksichtsloses Verhalten gegenüber anderen,  
- Nichtbeachten einer Anordnung  (s. auch mögliches Verbandsstrafverfahren nach LPO § 920).  


3.3.2 Grob unsportliches Verhalten wie    
- Entfernen oder Verändern von Markierungen,  - Tierquälerei, Missbrauch von Sporen, Gerte oder sonstiger antreibender oder  bestrafender Hilfsmittel, oder  

- Beleidigung oder Tätlichkeit gegenüber Personen führt zum Ausschluss.    
 
3.4. Fremde Hilfe, Verlassen der Strecke, Führen, Überholen   
 
3.4.1. Fremde Hilfe ist verboten, insbesondere:    
- das Folgen, Begleiten oder Ziehen des Teilnehmers durch Fahrzeuge, Läufer    
oder nicht im Wettbewerb befindlicher Pferde,  - das Antreiben durch Dritte, außer durch Zuruf.  
3.4.2. Fremde Hilfe führt zum Ausschluss. Ist der Verstoß nicht vorsätzlich begangen  
worden und sind die Folgen gering, so kann eine Zeitstrafe nicht unter 30 Minuten  
verhängt werden.  
VDD-Reglement für Distanzreiten und fahren des VDD (2009/2010) Seite 6 von 18   
   
3.4.3. Keine Fremde Hilfe und somit zulässig ist:    
- jede Hilfestellung bei Unfällen,  - der Gebrauch von Mobiltelefonen und Funkgeräten,  - Hilfestellung beim Auswechseln und Herrichten des Hufbeschlags,  
- Betreuung des Pferdes und Reiters bzw. Fahrers bei Pausen,  
Verfassungskontrollen oder auf der Strecke (außer an den Stellen, wo es vom  
Veranstalter verboten worden ist).  


3.4.4. Nach Aufforderung muss bei nächster Gelegenheit die Möglichkeit zum    
Überholen gegeben werden.  
3.4.5. Das Führen der Pferde ist zulässig.    
3.4.6. Unkorrigiertes Verlassen der Strecke kann mit Zeitstrafen oder Ausschluss    
geahndet werden   
3.4.6.1 Bei markierten Ritten gilt im Zweifelsfall die Streckenkarte.    
3.4.6.2 Bei Wettbewerben nach Karte kann die Streckenauswahl dem    
Teilnehmer ganz oder teilweise freigestellt werden. Dies muss in der  
Ausschreibung oder in der Vorbesprechung bekanntgegeben werden.    
Verbindliche Kontrollstellen sind dann so zu legen, dass die Streckenlänge  mindestens die in der Ausschreibung angegebene ist.  

4. Tierschutzbestimmungen    
4.1 Die Pferde müssen während des Wettbewerbs unter Kontrolle von pferde- oder distanzwettbewerbserfahrenen Tierärzten sein. Diese entscheiden über die Reit-/  Fahrtauglichkeit. Pferde, die nicht reit-/ fahrtauglich sind, werden vom Wettbewerb ausgeschlossen.  
 
4.2 Die Entscheidung des Tierarztes ist unanfechtbar.    
 
4.3 Tierärzte, Stoppleiter    
 
Für jeweils angefangene 30 Pferde muss mindestens ein pferde- oder    
distanzwettbewerbserfahrener Tierarzt verpflichtet werden. Mindestens ein Tierarzt muss  den gesamten Wettbewerb betreuen und ständig anwesend sein. Während des  Wettbewerbs ist sicherzustellen, dass ein Tierarzt bereit steht, der im Notfall  
Behandlungen durchführen kann und die dafür nötige Ausrüstung bereithält. Dies kann  
durch einen anwesenden Tierarzt abgedeckt werden oder aber einen in Rufbereitschaft  
stehenden praktizierenden Tierarzt mit Pferdeerfahrung aus der Umgebung.  

!! 4.3.1 Bei allen langen -ab E- Distanzwettbewerben und bei Erstveranstaltungen muss der leitende Tierarzt ein vom VDD anerkannter Distanztierarzt sein. Der leitende  Tierarzt sollte in der Ausschreibung erwähnt werden.  
4.3.2 Der Veranstalter kann mit Zustimmung des leitenden Tierarztes besondere    
Weisungs- und Entscheidungsbefugnis an Stoppleiter erteilen. Dies ist vor dem  Start allen Teilnehmern bekanntzugeben.  VDD-Reglement für Distanzreiten und fahren des VDD (2009/2010) Seite 7 von 18  

 
















 




 
4.3.2.1 Jede den Teilnehmer belastende Entscheidung solcher Helfer, die nicht    
die Puls-/Atemwerte betreffen, ist auf Verlangen vom Tierarzt zu  bestätigen. Erfolgt die Bestätigung nicht, ist die ggf. verlorene Zeit  
gutzuschreiben.    
4.3.2.2Diese Stoppleiter müssen selbst langjährig erfahrene Distanzreiter oder    
Distanzveranstalter sein. Der VDD kann weitergehende Kriterien für die  Qualifikation festlegen.

4.4 Untersuchungen des Pferdes    
Alle Pferde müssen während der Distanzveranstaltung auf ihre Reit-/ Fahrtauglichkeit untersucht werden. Das Pferd gilt als reit-/ fahrtauglich, wenn es nach Meinung des Tierarztes die vor ihm liegende Strecke, bei der Nachuntersuchung mindestens 20 km, sofort zurücklegen kann, ohne Schaden zu erleiden oder Schmerzen zu ertragen. Lahmheit führt zum Ausschluss. Alle Befunde sind in der Checkkarte zu vermerken. Folgende Untersuchungen und Kontrollen sind durchzuführen:    
 
· Voruntersuchung    
Das Pferd ist ohne Sattel, Geschirr oder Bandagen nur mit Halfter oder Trense    
vorzuführen. Identität und Mindestalter sind festzustellen. Vollständige  
Untersuchung des Pferdes, insbesondere von Rücken, Sattel- und Gurtlage, Hufen    
und Hufschutz, Kreislauf und metabolischem Zustand, Herz und Atmung sowie  Gangwerksuntersuchung einschließlich Vortraben, möglichst auf festem und ebenem  Boden.  
!! · Verfassungskontrollen auf der Strecke
(Während des Rittes sind vor allem Puls, Kreislauf und metabolischer Zustand sowie  Gangwerk (einschließlich Vortraben möglichst auf festem und ebenem Boden) zu  kontrollieren.    
Das Abschirren von Fahrpferden sollte bei Tierarztkontrollen auf der Strecke nur    
noch in besonderen, begründeten (Verdachts-)Fällen geschehen.)  
 
!! · Zielkontrolle    
Puls, Kreislauf und metabolischer Zustand des Pferdes    
Der Ritt endet mit Überqueren der Ziellinie.    
Die Zielkontrolle wird analog der Voruntersuchung durchgeführt und zwar:  • 30min. nach Zieleinlauf für A-E,  • innerhalb von 30min. für N1-N6  
Diese Untersuchung gilt gleichzeitig als Nachuntersuchung    
!! · Nachuntersuchung
Analog zur Voruntersuchung    
 
!! · Transportfreigabe-Untersuchung
Analog zur Voruntersuchung    
für A-E sowie N1+N2 ist die Zielkontrolle gleichzeitig die Transportfreigabe  
für N3-N6 erfolgt die Transportfreigabe am anderen Tag.  
4.4.1 Umfang der Untersuchungen    
Die Kontrollen sind bei allen teilnehmenden Pferden grundsätzlich gleich    
durchzuführen. Welche Untersuchungen erforderlich sind, entscheidet der  Tierarzt. Bei einem konkreten Anhaltspunkt hat der Tierarzt das Recht, zur  Konkretisierung seines Urteils individuelle, weitergehende Untersuchungen  
durchzuführen.  


4.4.2 Das Pferd wird von einer Person vorgestellt (Teilnehmer oder Betreuer). Weitere    
Personen sind erst nach Erlaubnis des Tierarztes zulässig.  
VDD-Reglement für Distanzreiten und fahren des VDD (2009/2010) Seite 8 von 18    
 
4.4.3 Zurückziehen eines Pferdes vom Wettbewerb:    
Teilnehmer können ein Pferd aus dem Wettbewerb zurückziehen, wenn alle zum    
jeweiligen Streckenabschnitt gehörigen Kontrollen erfolgreich passiert wurden.  Nr. 4.8.1 ist unabhängig davon zu beachten.  
!! 4.5 Verfassungskontrollen auf der Strecke und im Ziel   
 
!! 4.5.1 Häufigkeit    
!! Nach ungefähr jedem Viertel der Tagesstrecke muss bei Mittleren und    
!! Langen Distanzwettbewerben eine Verfassungskontrolle durchgeführt werden    
!! (einschl. Zielkontrolle und evtl. unangekündigter Kontrollen), wobei die Kontrollen    
!! gleichmäßig über die Strecke verteilt sein sollen. Häufigere Verfassungskontrollen    
!! sind zulässig.    
 
!! 4.5.1.1 Die Mindestzahl der Verfassungskontrollen mit Vortraben auf der Strecke
beträgt:    
- Bei ER/EF und KDR/KDF 1    
Bei A+B-Wettbewerben: 0  
Bei C+D-Wettbewerben: 1    
Bei E+N1+N2-Wettbewerben: 2    
Bei N3+N4-Wettbewerben: 3    
Bei N5-Wettbewerben: 4    
Bei N6-Wettbewerben: 5  
(N-Wettbewerbe gemäss FEI-Reglement)    
!! - BeiMDR/MDF bis 80 km 2    
!! - Bei LDR/LDF über 120 km 4    
!! 4.5.1.2 Bei LDR/LDF über mehr als 120 km muss pro angefangene zusätzliche 25    
!! km eine weitere Verfassungskontrolle durchgeführt werden.    
!! 4.5.1.3 Bei ER/EF und KDR/KDF genügen 2 Verfassungskontrollen auf der    
!! Strecke plus Zielkontrolle.    
!! 4.5.2 Puls-Kontrollen und Pulsmessung Art der Verfassungskontrollen:
Verfassungskontollen werden analog zur Voruntersuchung durchgeführt.    
Es wird prinzipiell ein Ridgeway-Trot (HRRI) durchgeführt.  
Bei E-Wettbewerben muss das Pferd in der 2. Pause ca.10 min vor dem Start zum Recheck vorgestellt werden. Hierbei werden Vitalwerte und Gang geprüft.(analog FEI-Reglement)    
Es kann gesattelt vorgestellt werden. Fahrpferde werden nicht angeschirrt vorgestellt. Die Kontrollen für N1 bis N6-Wettbewerbe werden analog dem FEI-Reglement durchgeführt.  
!! Bei allen Verfassungskontrollen auf der Strecke und im Ziel (außer bei Trot-by)  
!! müssen die Puls-Werte gemessen werden. Die Ein-Werte sind zu messen (außer bei  !! Veranstaltungen mit Vet-Gates und bei Vet-Checks. Bei zeitgleich eintreffenden  !! Pferden darf kein Pferd die Kontrolle verlassen, bis alle Daten festgestellt wurden.  
!! In der Ausschreibung kann die Zahl der Messungen eingeschränkt werden oder ein !! Mindestabstand festgelegt werden.   




 
 





 








!! 4.5.3 Angekündigte Kontrollen
!! Bei angekündigten Kontrollen mit Pulsmessung müssen innerhalb von 20 Minuten die !!Grenzwerte (Puls 64 oder niedriger) erreicht sein (außer bei Trot-by). Solche    
 
!! Kontrollen sind:    
!! -Pause    
!! Vet-Gate (Gate into a Hold/ Gate/ Hold)    
!! Vet-Check (Vet-Gate ohne Pause))    
!! -Zielkontrolle    
!! Änderung:    
!! 2009/2010    
!! Neu:    
!! 2009/2010    
!! VDD-Reglement für Distanzreiten und fahren des VDD (2009/2010) Seite 9 von 18    
!! 4.5.3.1 Kontrollen mit Vortraben können auch als Vorbeitrab (Trot-by) ohne    
!! sonstige Unterbrechung, Pulsmessung u. dergl. durchgeführt werden.    
!! Vorbeitrab zählt (i.d.R.) nicht als Verfassungskontrolle im Sinne des 4.5.1.    
!! (Ausnahmen:)    
!! - Bei MDR/MDF kann die erste Verfassungskontrolle als Vorbeitrab    
!! durchgeführt werden.    
!! - Bei LDR/LDF können bis zu einer Streckenlänge von 120 km 1x, ab    
!! 121 km 2x pro Tag Verfassungskontrollen als Vorbeitrab durchgeführt    
!! werden.    
!! 4.5.3.2Angekündigte Kontrollen mit Vortraben auf der Strecke sollten durch    
!! erfahrene Tierärzte durchgeführt werden. Wo dies in Einzelfällen nicht    
!! möglich ist, muss ein erfahrener Stoppleiter zum Einsatz kommen (s.    
!! Abschnitt 4.3.2).   
4.5.3.3 Bei Mehrtageswettbewerben richtet sich die Anzahl der    
Verfassungskontrollen nach der jeweiligen Tagesstrecke.    
 
!! 4.5.4 Unangekündigte Kontrollen)
!! Außer den angekündigten Verfassungskontrollen können unangekündigte    
!! Kontrollen auf der Strecke durchgeführt werden. Hier darf das Pferd weiterlaufen,  !! sobald es Puls 72 innerhalb von 10 Minuten erreicht hat (Laufwerte). Ansonsten gilt  !! der Grenzwert Puls 64 binnen 20 Minuten.  
!! 4.5.4.1 Unangekündigte Kontrollen sind auf langen Distanzen nur von Tierärzten    
!! durchzuführen.    
 
4.6 Pausen    
!! Die Kontrollen können mit einer für alle Teilnehmer gleich langen Pause verbunden sein.    
!! Mindestens eine Pause ist Pflicht bei kurzen, mittleren und langen Distanzwettbewerben.    
Bei A + B–Wettbewerben entfällt die Pause.    
Bei den C bis E-Wettbewerben beträgt die Pause 60 min. und beginnt mit Überqueren einer markierten Linie. Nach 30 min. müssen die Pferde zur Verfassungskontrolle vorgestellt werden. Der Pulsgrenzwert ist 60.    
Bei N1 bis N6-Wettbewerben wird die Pause als Vet-Gate entsprechend dem FEI-Reglement durchgeführt. Der Pulsgrenzwert ist 60.   
!! 4.6.1 Die Erholzeit in den angekündigten Verfassungskontrollen bis zum Erreichen der    
!! Grenzwerte 64 kann als Reitzeit (Vet-Gate bzw. Gate into a Hold) oder als    
!! Pausenzeit gewertet werden. Die Art der Pause wird in der Ausschreibung    
!! festgelegt.    
!! 4.6.2 Die Gesamtlänge der Pausen muss mindestens 30 Sekunden pro km der    
!! Gesamtstrecke sein.
4.6.3 Wenn besondere Umstände es erfordern, kann die Pausenlänge vom Tierarzt, aus  organisatorischen Gründen auch vom Stoppleiter, für alle Teilnehmer gleich    
verändert werden.  
 
4.7 Verbleib der Pferde    
Der Tierarzt muss die Möglichkeit haben, jedes teilnehmende Pferd zwischen    
Zieluntersuchung und Transportfreigabe in Augenschein zu nehmen und eventuell  untersuchen zu können. Die Pferde müssen somit entweder am Veranstaltungsort oder an  einem bekannten, zugänglichen Platz bleiben.  
Änderung:  2009/2010  VDD-Reglement für Distanzreiten und fahren des VDD (2009/2010) Seite 10 von 18    




 


 
4.8 Transportfreigabe   
   
Alle teilnehmenden Pferde müssen vor dem Abtransport von der Veranstaltung die    
Transportfreigabe des Tierarztes abwarten. Sie wird im Anschluss an eine Untersuchung    
erteilt und auf der Checkkarte vermerkt.    
4.8.1 Teilnehmer, die den Wettbewerb abbrechen, aufgeben oder ausscheiden, dürfen    
ihr Pferd erst nach einer Untersuchung und der Transportfreigabe durch den Ritt-    
Tierarzt abtransportieren (Ausnahmen hiervon sind Nottransporte in die Klinik).    
!! Dabei ist bei bis zu 79 km absolvierter Strecke in der Regel eine    
!! Mindestverweildauer von 2 Stunden nach Beendigung der Wettbewerbsteilnahme  !! einzuhalten, darüber ist entsprechend 4.9.1 zu verfahren.  !! Von dieser Regelung kann im Sinne des Tierschutzes auf Beschluss des  !! Ritttierarztes abgewichen werden, wenn besondere Umstände dies erfordern (z.B.  !! Wettersturz). In diesen Fällen ist ein schriftlicher Bericht über die Gründe des  !! Abweichens an die Geschäftsstelle des VDD zu schicken.  
!! 4.8.2 Der Tierarzt muss bei LD mit früher Nachuntersuchung im Rahmen der
Transportfreigabe die Reit- und Fahrtauglichkeit der Pferde überprüfen und muss  gegebenenfalls 10-Tages-Sperren verhängen. Die Sperre beginnt am Tag nach  dem Feststellen der Reit-/ Fahruntauglichkeit.    
 
!! 4.9 Die Nachuntersuchung (NU) darf frühestens nach 2 Stunden, bei langen    
!! Distanzwettbewerben innerhalb 30 Min. nach Zielankunft (frühe NU) oder am Folgetag    
!! (das ist der auf den Tag des Starts folgende Tag) erfolgen. Der Zeitpunkt der NU ist in    
!! der Ausschreibung bekanntzugeben.    
!! 4.9.1. Bei allen LDR/LDF (auch bei früher NU) N3-N6-Wettbewerben müssen die Pferde noch mindestens bis zum folgenden Tag (das ist der auf den Tag des Starts folgende Tag) 6.00 Uhr, bei Zielankunft nach 24:00 Uhr mindestens noch 6 Stunden am Veranstaltungsort unter tierärztlicher Aufsicht verbleiben. Frühestens dann erfolgt die Untersuchung  
zur Transportfreigabe. Frühere Abreise ist nicht zulässig. Der Zeitpunkt der    
Transportfreigabe ist in der Ausschreibung bekanntzugeben.  Von dieser Regelung kann im Sinne des Tierschutzes auf Beschluss des  Ritttierarztes abgewichen werden, wenn besondere Umstände dies erfordern (z.B.  
Wettersturz). In diesen Fällen ist ein schriftlicher Bericht über die Gründe des  
Abweichens an die Geschäftsstelle des VDD zu schicken.  


 
!! 4.9.2 Beträgt bei langen Mehrtageswettbewerben die Streckenlänge der letzten    
!! Tagesetappe nicht mehr als 60 km ist die Nachuntersuchung nach 2 Stunden    
!! möglich.    
 
4.10 Behandlung des Pferdes während des Wettbewerbs (zwischen Vor- und    
!! Nachuntersuchung, bei LDR mit früher NU zwischen Voruntersuchung und 2 Std. nach  !! Zieleinlauf) durch den Tierarzt führt zum Ausschluss. Eine Behandlung in der Zeit  !! zwischen 2 Std. nach Zieleinlauf und Siegerehrung bzw Transportfreigabe (N3-N6) durch den Tierarzt kann zum Ausschluss führen.
4.10.1 Für jedes im Rahmen der Wettbewerbsteilnahme behandelte Pferd muss vom Ritt-  Tierarzt ein Behandlungsformular ausgefüllt und an die VDD-Geschäftsstelle  weitergeleitet werden.    
VDD-Reglement für Distanzreiten und fahren des VDD (2009/2010) Seite 11 von 18  
 
4.11 Doping ist verboten. Außer dem üblichen Futter dürfen den Pferden keine anderen Substanzen gegeben werden. Salz, Zucker, Mineralstoffe und Vitamine dürfen nur oral  und ohne Zwang verabreicht werden. Die Verwendung einer Maulspritze ist zulässig,  soweit sie von Einzelpersonen angewendet wird und sich das Pferd nicht grob widersetzt.  
Dopingkontrollen können auf Antrag des Veranstalters oder der Tierärzte in analoger    
Anwendung des § 67 LPO durchgeführt werden.    
 
4.12 Pflege/Pflegemittel    
Tränken, Füttern und Waschen ist außer während der Untersuchungen und Messungen    
selbst jederzeit erlaubt, desgl. Richten und Auswechseln des Hufbeschlags. Als  Pflegemittel ist ausschließlich Wasser erlaubt. Andere Pflegemittel sind erst nach  Erlaubnis des Tierarztes zulässig.  

4.13 Der Veranstalter und der Tierarzt haben das Recht, sich auf eigene Kosten bis 6 Wochen nach dem Wettbewerb nach dem Zustand oder Verbleib der Pferde zu  erkundigen und sie in Augenschein zu nehmen.  
 
5. Richtlinien für Veranstalter    
5.1 Der Veranstalter ist verpflichtet, die Bedingungen des Wettbewerbes so zu gestalten, dass ein sportlich-fairer Wettbewerb möglich ist und die besonderen Aspekte des Tierschutzes  in jeder Hinsicht erfüllt sind. Dies gilt insbesondere für die Wahl der Streckenführung  und des Geläufs, Anzahl und Standort der Streckenposten, Auswahl und Gestaltung der  Verfassungskontrollen, sowie Einsatz einer ausreichenden Zahl vorbereiteter Helfer und  Tierärzte.  
 
5.2 Allgemeine Anforderungen an Veranstalter    
5.2.1 Als Veranstalter sind Vereine und Privatveranstalter zugelassen.    
5.2.2 Der Veranstalter muss in der Ausschreibung das VDD-Reglement und die LPO    
anerkennen und für seine Veranstaltung und alle Teilnehmer als verbindlich  erklären.  

5.2.3 Er soll angemessene Vorbereitungen für mögliche Notfälle und Unfälle treffen.    
Dazu gehört die Erreichbarkeit von Rettungsdiensten, Bekanntgabe einer  Notfallnummer (z.B. Mobilfunk) und Schaffung einer Notfalltransportmöglichkeit  für Pferde.  


5.2.4 Für die Beschaffung aller erforderlichen Genehmigungen ist der Veranstalter    
selbst verantwortlich.  
5.3 Anforderungen an die Strecke    
Die Strecke soll möglichst viel naturbelassenes Geläuf und möglichst wenig Asphalt,    
Beton und Pflaster enthalten.  
5.3.1 Künstliche Hindernisse sind nicht erlaubt. Natürliche Hindernisse müssen in    
einem angemessenen Abstand umreitbar/umfahrbar sein und dürfen keine  besonderen Unfallgefahren darstellen.  

5.3.2 Bei Distanzfahrten muss die Strecke mit einem Traktor befahrbar sein.    
VDD-Reglement für Distanzreiten und fahren des VDD (2009/2010) Seite 12 von 18    
 
5.3.3 Die tatsächliche Streckenlänge darf von der in der Ausschreibung angegebenen    
um maximal +/- 5% abweichen. Maßgeblich ist die Ermittlung der Streckenlänge  auf Basis einer amtlichen topografischen Karte (nach Möglichkeit 1:25.000) mit  einer anerkannten Messmethode.  


5.3.4 Der Veranstalter soll geeignete Maßnahmen ergreifen, um ein Abkürzen der    
Strecke zu verhindern (z.B. entsprechende Streckenauswahl, Einsatz von  Streckenposten, ausreichende Markierung u.a.).  

5.3.5 Der Veranstalter muss dafür sorgen, dass an allen Verfassungskontrollen und im    
Ziel ausreichend Tränkwasser für teilnehmende Pferde vorhanden ist.  
5.4 Ausschreibung    
 
Die Ausschreibung enthält die näheren Angaben und Besonderheiten des Wettbewerbs,    
die der Teilnehmer zur Auswahl und Vorbereitung benötigt. Der Verantwortliche für die  Veranstaltung muss benannt sein.  

5.4.1 Die Ausschreibung ist dem zuständigen VDD-Regionalbeauftragten spätestens 11    
Wochen vorher schriftlich (in dreifacher Ausführung) zur Genehmigung  vorzulegen. Der Termin muss rechtzeitig vorher für die offizielle Rittliste  bekanntgegeben worden und mit dem Regionalbeauftragten abgestimmt sein.  


5.4.2 Zuständig ist der Regionalbeauftragte, durch dessen Region der größte Teil der    
Strecke führt.  
5.4.3 Welche Angaben die Ausschreibung in jedem Fall enthalten muss, ist dem    
Ausschreibungsformular zu entnehmen.  
5.4.4 Der Veranstalter kann eine Mindest- und Höchstzahl der Teilnehmer festsetzen    
(siehe auch Abschnitt 3.1.2). Die Höchstzahl der Teilnehmer sollte 20 Starter  nicht unterschreiten.  

5.4.5 Der Veranstalter kann Bedingungen, die den Tierschutz betreffen, verschärfen    
(z.B. weitergehende Kriterien, Messung von Atemwerten oder Temperatur).  
5.4.6 Absage durch den Veranstalter    
Sollte der Veranstalter aus triftigem Grund (z.B. besonders erschwerende  Auflagen einer Genehmigungsbehörde) die Veranstaltung nicht durchführen  können, so muss er dies ohne schuldhaftes Verzögern bekanntgeben (Absage an  
die Teilnehmer, Mitteilung an den Regionalbeauftragten und Geschäftsstelle  
VDD).  


5.4.7 Absage durch höhere Gewalt    
Muss ein Veranstalter seine Veranstaltung durch höhere Gewalt in den letzten 10  Tagen vor Veranstaltungsbeginn absagen, kann er das Nenngeld einbehalten.  Abrechnung muss an alle Nenner zugeschickt werden. (Höhere Gewalt sind:  
Tierseuchen, Hochwasser, etc.)  
VDD-Reglement für Distanzreiten und fahren des VDD (2009/2010) Seite 13 von 18    
 
5.5 Genehmigung    
Der VDD-Regionalbeauftragte prüft die Ausschreibung. Falls es keine Beanstandungen    
gibt, leitet er sie mit einer schriftlichen Stellungnahme innerhalb einer Woche an die  zuständige Landeskommission weiter. Nach Genehmigung schickt der Veranstalter eine  Kopie der Ausschreibung an die VDD-Geschäftsstelle sowie an den VDDRegionalbeauftragten.    
5.5.1 Nur die genehmigte Ausschreibung hat Gültigkeit und wird an die Teilnehmer  verschickt. (Zur nachträglichen Änderung von Ausschreibungen gilt § 31 LPO entsprechend).    
 
5.6 Meldestelle/ Vorbesprechung/ Verantwortliche Personen (Rittleitung)    
An der Meldestelle muss eine Streckenkarte mit der aktuellen Strecke und eingetragenen    
Stopps aushängen. Ferner muss die Ausschreibung, die Zusammensetzung der Rittleitung  (Veranstalter, Tierärzte, Stoppleiter/ Personen mit besonderer Entscheidungsbefugnis)  und des Schiedsgerichts aushängen oder ausliegen. VDD-Reglement und LPO müssen  
vorhanden sein.  


5.6.1 Jeder Teilnehmer muss mit der Startmeldung eine Streckenkarte im Maßstab    
größer oder gleich 1:50.000 (besser 1:25.000) erhalten.  
5.6.2 Jeder Teilnehmer bekommt eine Checkkarte, auf der alle tierärztlichen Daten und    
die Zeiten vermerkt werden.  
5.6.3 An der Meldestelle, spätestens aber auf der Vorbesprechung, sind vom    
Veranstalter die näheren Einzelheiten der Stops und angekündigter  Kontrollpunkte, Besonderheiten der Kontrollen, eventuelle für Betreuung  verbotene Streckenteile, aktuelle Streckenänderungen und Hinweise auf  
Gefahrenstellen mitzuteilen.  

5.7 Teilnehmergebühren    
 
Die Höhe der höchstzulässigen Teilnehmergebühren (Nenngeld plus Startgeld) setzt das    
Präsidium jährlich fest und gibt sie auf der Mitgliederversammlung für das folgende Jahr  bekannt.  
!! 5.7.1 Das geforderte Nenngeld darf nicht höher sein als das Startgeld, außer bei    
!! Einführungs-, Kurzen Distanzwettbewerben,A+B-Wettbewerben Mehrspännerwettbewerben und
Handpferdewettbewerben (vergl. 3.1.3). Nachnenngebühren sind zulässig.    
 
!! 5.8 Start    
!! Bei Einführungs- und kurzen Distanzritten ist Einzel- bzw. Gruppenstart oder gleitender  !! Start möglich.  
A bis C- Wettbewerbe starten in kleinen Gruppen oder gleitend.    
Auf langen markierten Distanzritten starten alle Teilnehmer zur gleichen Zeit    
(Massenstart).  
D bis N6-Wettbewerbe starten im Massenstart.    
!! Bei allen anderen Ritten ist Einzel- bzw. Gruppenstart, gleitender Start    
!! oder Massenstart möglich. Bei Einzel- bzw. Gruppenstart müssen die Startzeiten vom Veranstalter ausgelost werden oder es muss eine andere Startreihenfolge festgelegt  !! werden, damit einzelne Reiter nicht benachteiligt werden. Die Art des Starts ist in der  !! Ausschreibung anzugeben.
5.8.1 Bei gleitendem Start gehen die Reiter innerhalb eines vom Veranstalter    
vorgegebenen Zeitrahmens mit festgelegten Abständen zwanglos auf die Strecke.    
VDD-Reglement für Distanzreiten und fahren des VDD (2009/2010) Seite 14 von 18   
 



 












 


 


 
5.8.2 Falls die Startstrecke keinen Massenstart zulässt, kann auch auf langen    
!! markierten Distanzritten bei D bis N6-Wettbewerben Einzel- bzw. Gruppenstart durchgeführt werden (in diesem Fall sind die Startzeiten auszulosen). Es kann aber auch das Tempo auf dem ersten Abschnitt beschränkt werden (z.B. Schrittstrecke, geführter Start).  
5.8.3 Bei Distanzfahrten erfolgt der Start als Einzelstart. Der Veranstalter kann auch  Gruppen starten lassen, wenn dies von Teilnehmern gewünscht wird.    
 
!! 5.9 Auswertung, Ergebnis    
 
Der Veranstalter muss bis spätestens 2 Wochen nach dem Wettbewerb jedem    
Teilnehmer, der VDD-Geschäftsstelle und dem VDD-Regionalbeauftragten eine  Ergebnisliste zusenden, die alle wesentlichen Angaben der Checkkarte enthält.  

5.9.1 Ergebnislisten müssen die jeweilige Wertung deutlich und übersichtlich    
aufzeigen. Bei handschriftlicher Ausfertigung ist das Ergebnisformular des VDD    
zu verwenden. Bei Langen allen Distanzwettbewerben sind Mindestdaten: Name,
Adresse und VDD-Nr. des Teilnehmers, Name und Daten des Pferdes, geleistete    
Strecken-km, reine Reitzeit und Plazierung, Entfernung zwischen den    
 
!! Verfassungskontrollen und Pausendauer.bei N1-N6-Wettbewerben auch Einzeiten und Vet-In-Zeiten . Bei Mehrtageswettbewerben muss täglich so aufgelistet werden.   
5.9.2 Den Teilnehmern ist spätestens mit der Ergebnisliste ihre Checkkarte    
auszuhändigen.  
 
5.10 Siegerehrung, Preise    
 
Für die Wertung der Wettbewerbe, die Plazierung der Teilnehmer und die Durchführung    
der Siegerehrung ist der Veranstalter zuständig. Jeder Teilnehmer in der Wertung wird  
geehrt (z.B. Stallplakette oder Schleife).    
!! 5.10.1 Sach- und Ehrenpreise dürfen in ihrem Wert die doppelte Höhe der
Teilnehmergebühr nicht übersteigen (außer Wanderpreise). Ausnahmen sind vom    
Präsidium zu genehmigen.  
5.10.2 Die Vergabe von gesonderten Geldpreisen ist möglich, bedarf aber der    
besonderen Prüfung und speziellen Genehmigung im Einzelfall durch das    
!! Präsidium des VDD unter Beachtung des Tierschutzaspektes(besondere Aufmerksamkeit und Einhaltung des Tierschutzes) in Abstimmung mit dem Regionalbeauftragten.  

6. Wertung    
!! 6.1 Lange N1 bis N6 Distanzwettbewerbe sind nach Zeit zu werten (schnellste Zeit gewinnt). Alle Teilnehmer in der Wertung sind zu platzieren. Zeitgleiche Teilnehmer werden gleich platziert. Reiter und Fahrer sind getrennt zu werten.    
!! 6.2 Zeitnahme    
Die Zeit wird bei A-E-Wettbewerben in Minuten und bei N1-N6-Wettbewerben in Sekunden entweder in Minuten oder in Sekunden gemessen. Eine Uhr ist als
Hauptuhr zu bestimmen. Die Verwendung von Funkuhren wird dringend empfohlen. Bei Zeitnahme in Minuten werden Teile einer Minute auf die vorhergehende Minute abgerundet. Die Zeitnahme erfolgt an einer deutlich markierten Linie.
Änderung:    
2009/2010    
!! VDD-Reglement für Distanzreiten und fahren des VDD (2009/2010) Seite 15 von 18    
 
 
!! 6.2.1 Bei Zeitnahme in Sekunden muss die Zeit bei jeder Zeitunterbrechung (d.h. Pause    
!! oder Gate into a Hold) in Sekunden genommen werden, und zwar an einer    
!! deutlich markierten Linie.    
!! 6.2.2 Die Art der Zeitnahme ist in der Ausschreibung anzugeben.   
 
!! 6.3 Höchstzeit und Zeittore    
!! In der Ausschreibung ist eine Höchstzeit anzugeben, die nicht überschritten werden darf.    
!! Sie soll bei Mittleren und Langen Distanzwettbewerben ca. das 2-fache der zu    
!! erwartenden Bestzeit betragen (ca. Tempo 7-9). Bei Kurzen Distanzwettbewerben und    
!! Einführungsritten soll sie je nach Geländeschwierigkeit bei ca. Tempo 8 bis 12 liegen.    
!! 6.3.1 Bei Mittleren und Langen Distanzwettbewerben sind nach vorheriger    
!! Ankündigung Höchstzeiten für Teilstrecken (Zeittore) zulässig. Es darf kein    
!! schnelleres Reiten/Fahren als das Tempo der Höchstzeit gefordert werden.    
!! 6.3.1.1 Maßgeblich für die Absolvierung eines Zeittors oder der Höchstzeit ist    
!! die Reit-/Fahrzeit vom Start zum jeweiligen Zeittor (Ausschlussfrist).    
!! Eventuelle Strafzeiten sind hierfür unbeachtlich.    
!! 6.3.2 Höchstzeiten und Zeittore können bei extremen Bedingungen verlängert werden,  !! falls erforderlich auch während des Wettbewerbs. Das ist unverzüglich allen  !! Teilnehmern bekanntzugeben.  
 
6.4 Vorzeitiges Beenden von Langen Wettbewerben    
In der Ausschreibung von Langen Distanz- oder Mehrtageswettbewerben kann    
ausdrücklich ein vorzeitiges Beenden des Wettbewerbs in der Wertung zugelassen  werden. In diesem Fall erfolgt die Wertung nach km, bei km-Gleichheit nach Zeit. Dies  ist bei einer Verfassungskontrolle mit gesundem Pferd in der Wertung möglich.  
Bei Mehrtageswettbewerben können Sonderregelungen über die frühzeitige Beendigung  
des Rittes ab dem 2. Tag in Absprache mit den Regionalbeauftragten genehmigt werden.  


6.4.1 Bei vorzeitigem Beenden des Wettbewerbs muss die Anzahl der    
Verfassungskontrollen der gerittenen/gefahrenen Streckenlänge (Abschnitt 4.5)  entsprechen.
6.5 Aufsteigerwettbewerbe    
Parallel zu mittleren und langen Distanzwettbewerben können Aufsteigerritte/-fahrten    
stattfinden, die den gleichen Streckenverlauf haben, aber getrennt gewertet werden. Der  Reiter/Fahrer darf nach Absolvierung der Basisstrecke erhöhen, und zwar um maximal 50  % (z.B. von 60 auf 90 km). Diese Möglichkeit ist in der Ausschreibung anzukündigen.  

6.6 Konditionspreis    
 
Auf Distanzwettbewerben kann ein Konditionspreis vergeben werden.    
6.6.1 Zur Vergabe des Konditionspreises ist eine Beurteilung des ersten Drittels bzw.  der Top-Ten der in der Wertung befindlichen Pferde nach Leistung und  Verfassung notwendig. Sie wird von den Wettbewerbstierärzten durchgeführt.  
Änderung:  2009/2010  VDD-Reglement für Distanzreiten und fahren des VDD (2009/2010) Seite 16 von 18    






 


 


6.7 Wertung Kurze und mittlere -Distanzwettbewerbe    
!! Kurze und mittlere Distanzwettbewerbe können entweder nach Zeit, nach    
!! Leistungsklassen oder nach einer Punktwertung aus Zeit, Pulswerten und/oder    
!! Sonderprüfungen gewertet werden.    
A bis E-Wettbewerbe werden nach folgender Formel bewertet:    
Für A-C-Wettbewerbe: [(G x 2) – 10] x 100
Puls NACH 30 min.    
Für D+E-Wettbewerbe: [(G x 2) – 12] x 100
Puls NACH 30 min.    
(G= Geschwidigkeit)    
N1 bis N6- Distanzwettbewerbe werden nach Zeit in Sekunden bewertet.   
!! 6.8 Wertung Einführungswettbewerbe    
!! Einführungswettbewerbe dürfen nur nach Leistungsklassen oder nach einer Punktwertung    
 
 
!! aus Zeit, Pulswerten und/oder Sonderprüfungen gewertet werden.    
!! 6.9 Sonderprüfungen    
!! Bei Wettbewerben mit Punktwertung oder Leistungsklassen sind Sonderprüfungen im  !! Gelände, die im Zusammenhang mit dem Distanzwettbewerb stehen, zulässig. Strafzeiten  
!! wegen Umreitens/ Umfahrens natürlicher Geländeschwierigkeiten sind ebenfalls zulässig.    
!! 6.10 Bei Wertung nach Leistungsklassen werden die Teilnehmer in maximal 4    
!! Leistungsklassen gewertet, je nach ihrer Reitzeit, z. B.    
!! - < Mindestzeit LK 0    
!! - T 5,0 - T 5,5 LK 1    
!! - T 5,5 - T 6,5 LK 2    
!! - T 6,5 - T 8,0 LK 3    
!! Eine Plazierung innerhalb der Leistungsklassen findet nicht statt. Zum Erreichen der  !! LK 1 darf kein schnelleres Tempo als T 5,0 gefordert werden.  
!! Teilnehmer, die in die LK 0 kommen, sind am Ende der Ergebnisliste aufzuführen.    
!! 6.11 Bei Wertung nach Zeit und Puls- und/oder Sonderprüfungen wird einzeln gewertet.    
!! Pulsbewertung kann nach dem Stufensystem oder anderen Puls-Bewertungssystemen    
!! vorgenommen werden. Alle Teilnehmer in der Wertung sind zu platzieren.    
 
6.12 Bei Wertung nach Zeit wird einzeln gewertet. Alle Teilnehmer in der Wertung sind zu
platzieren. Zeitgleiche Teilnehmer werden gleich platziert.    
 
6.13 Eine getrennte Wertung von Einspännern und Mehrspännern wird nur vorgenommen,
wenn pro Kategorie jeweils mindestens drei Gespanne starten.    
 
7. Regionalbeauftragter/Technischer Delegierter    
7.1 Die Genehmigung und Kontrolle der Distanzwettbewerbe auf Durchführung sportlichfairer
Wettbewerbe, Schutz der Pferde und Einhaltung des Reglements erfolgt durch die    
Regionalbeauftragten des VDD. Diese nehmen die entsprechenden Funktionen gemäß    
LPO wahr.    
 
7.2 VDD-Regionalbeauftragter    
Der Regionalbeauftragte prüft und genehmigt die Distanzveranstaltungen. Darüber hinaus    
nimmt er die regionalen Aufgaben wahr (Koordinierung von Terminabsprachen,    
Seminaren und Ausbildungsveranstaltungen, Ausrichtung von Championaten und    
besonderen Ehrungen). Er vertritt den VDD gegenüber den Landeskommissionen und    
soll in deren Gremien und Sportausschüssen mitarbeiten.    
Änderung:    
2009/2010    
Änderung:    
2009/2010    
VDD-Reglement für Distanzreiten und fahren des VDD (2009/2010) Seite 17 von 18    
7.2.1 Er oder ein von ihm bestellter Vertreter muss jede Distanzveranstaltung seiner    
Region besuchen und soll dort die Funktion des LK-Beauftragten gemäß LPO    
übernehmen. Wenn er die Veranstaltung nicht selbst besucht, muss er den    
Veranstalter über den Namen des Vertreters informieren.    
7.2.2 Er soll den Veranstalter in organisatorischen Fragen und Fragen zum Reglement    
beraten.    
7.2.3 Er überprüft die technischen Voraussetzungen für den Wettbewerb (z.B.    
Verfassungskontrollen, Streckenzustand u.a.).    
7.2.4 Außergewöhnliche Entscheidungen (z.B. Abbruch bei höherer Gewalt) sollten    
nicht ohne seine Zustimmung getroffen werden. Wenn das Leben der Pferde oder    
Reiter/Fahrer in Gefahr ist, darf er die Veranstaltung abbrechen.    
7.2.5 Er hat die Pflicht, bei Streitfällen vermittelnd einzugreifen. Über alle    
Ordnungsmaßnahmen, Einsprüche, Schiedsgerichtsverfahren und -entscheidungen    
ist er sofort zu informieren.    
7.2.6 Bei allen besonderen Ereignissen hat er innerhalb von 10 Tagen einen Bericht an    
die VDD-Geschäftsstelle zu schicken.    
7.2.7 Die Kosten für die ehrenamtlich tätigen Regionalbeauftragten trägt der VDD.    
7.3 Technischer Delegierter    
Technische Delegierte werden vom Präsidium für eine bestimmte Veranstaltung berufen.    
Ein Technischer Delegierter kann vom Regionalbeauftragten oder vom Veranstalter beim    
Präsidium angefordert oder vom Präsidium angeordnet werden. Wird ein Technischer    
Delegierter eingesetzt, übernimmt er auch die Aufgaben des Regionalbeauftragten gem.    
Abschnitt 7.2.1.    
7.3.1 Die Kosten für den Technischen Delegierten trägt der Veranstalter. Eine    
entsprechende Erklärung ist vor der Genehmigung der Veranstaltung gegenüber    
der Geschäftsstelle abzugeben.    
7.3.2 Aufgabe des Technischen Delegierten ist es, die Strecke und die Organisation    
einer Veranstaltung darauf zu überprüfen, dass die Voraussetzungen für einen    
sportlich-fairen Wettkampf und den Schutz der Pferde gewährleistet sind.    
Dazu gehört insbesondere die Prüfung der organisatorischen Voraussetzungen für    
die dem geplanten Wettbewerb entsprechende    
- Anzahl der Tierärzte und geeigneter Helfer,    
- Anzahl und Einrichtung der Verfassungskontrollen,    
- Streckenlänge, Streckenzustand und Markierung,    
- Unterbringung der Pferde.    
VDD-Reglement für Distanzreiten und fahren des VDD (2009/2010) Seite 18 von 18    
7.3.3 Bei schwerwiegenden Mängeln, die nicht rechtzeitig behoben werden, kann der    
Technische Delegierte bis zu einer Stunde vor dem Start die Veranstaltung    
absagen.    
7.3.3.1 Im Falle einer Absage durch den Technischen Delegierten muss der    
Veranstalter den angereisten Teilnehmern die Teilnahmegebühren    
erstatten. Davon ausgenommen sind Absagen wegen höherer Gewalt.    
7.3.3.2Mängel, die nicht behoben werden können, aber nicht zur Absage der    
Veranstaltung führen, muss der Technische Delegierte den Teilnehmern    
bei der Vorbesprechung bekanntgeben.    
8. Rechtsordnung    
8.1 Bei Distanzwettbewerben gilt hinsichtlich Verstößen, Einsprüchen usw. die
Rechtsordnung der LPO (§§ 900 ff). Abweichend von der Rechtsordnung der LPO    
können Disqualifikationen und Sperren bis zu 3 Monaten auch vom VDD-Präsidium    
ausgesprochen werden. Einsprüche gegen diese Entscheidungen sind dann an den VDDEhrenrat    
zu richten. In besonders schwerwiegenden Fällen kann das Präsidium die    
Angelegenheit auch direkt zur Entscheidung an den VDD-Ehrenrat weiterleiten.    
Der Veranstalter entscheidet über Regelverletzungen und Ordnungsmaßnahmen während    
des Wettbewerbs. Das Schiedsgericht entscheidet über Einsprüche von Teilnehmern, die    
sich durch eine Entscheidung beeinträchtigt fühlen.    
 
8.2 Vor jedem Wettbewerb ist ein Schiedsgericht vom Veranstalter zu berufen, dem
mindestens ein Tierarzt, ein Reiter/ Fahrer, der Veranstalter oder dessen Vertreter    
angehört. Wenn möglich, ist für jedes Mitglied des Schiedsgerichts eine Ersatzperson    
festzulegen, falls dieses befangen ist.    
8.3 Das Schiedsgericht entscheidet über Einsprüche. Die LPO und das VDD-Reglement    
müssen zu dem Verfahren vorliegen. Zum Schiedsgerichtsverfahren gelten analog die §§    
900 ff der LPO. Abweichend von § 910 Abs. 2 der LPO sind bei Distanzwettbewerben    
hinsichtlich des Ergebnisses die 25% besten Teilnehmer, mindestens jedoch 4    
einspruchsberechtigt, sofern sie bezüglich der Plazierung benachteiligt sind. Bei    
Wertungsritten für Championate und Meisterschaften gilt dies für alle vom Ergebnis    
direkt betroffenen Plazierten.    
 
8.4 Ordnungsmaßnahmen und Schiedsgerichtsentscheidungen sind den Betroffenen sofort,
zumindest mündlich, der VDD-Geschäftsstelle spätestens nach 4 Tagen in schriftlicher    
Form mitzuteilen.    
 
8.5 Nichtmitglieder müssen mit der Nennung, spätestens aber vor jedem Start, an der
Meldestelle durch Unterschrift bestätigen, dass sie sich der Rechtsordnung der LPO und    
des VDD unterwerfen und dass sie VDD-Reglement und -Satzung sowie die LPO    
kennen. Diese müssen an der Meldestelle zur Einsicht vorliegen.   
 


 


 


 

_________________
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind....
(Der Erlkönig, Goethe)


Back to top
Admin
Administrateur

Offline

Joined: 05 Feb 2009
Posts: 1,794
Localisation: Kiel
Féminin

PostPosted: Mon 8 Nov - 07:47 (2010)    Post subject: Anträge 2010 Reply with quote

Um kurz zu tun:

Länge:  Nicht mehr 25-40
                             41-60
                             61-80...............

             Aber: 20, 30, 40, 60, 80, 90...........

Geschwindigkeiten: nicht mehr TF ab KDR,
                                
                                 Aber: 10-12 für 20, 30, 40A
                                          12-15 für 60,
                                          TF ab 80 (diskutierbar: persönnlich biete ich 80 (90) A und B
                                                         A ist 12-16, b ist TF)

Wertung: nicht mehr durch Puls Kontrolle unterwegs (existiert in EH schon nicht!!) in EFR

                Aber: die Formel, um die Qualität des Rittes zu belohnen.

                 nicht mehr ein Rennen ab KDR, (Zeitwertung)

                Aber wie in EFR, als Ausbildung. (Zeit + kondition des Pferdes)

Das sind die Hauptanträge!
Klar, o.?


Ralf und sein Team braucht viel Unterstützung!!!!!!!!!!!!

Bitte 1 Mal in deinem Leben kommen: 2010!!!!!!!!!!

                Aber

                 
_________________
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind....
(Der Erlkönig, Goethe)


Back to top
Admin
Administrateur

Offline

Joined: 05 Feb 2009
Posts: 1,794
Localisation: Kiel
Féminin

PostPosted: Thu 11 Nov - 07:24 (2010)    Post subject: Anträge 2010 Reply with quote

Ein Auto hat noch 3 Plätze.....
_________________
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind....
(Der Erlkönig, Goethe)


Back to top
Contenu Sponsorisé






PostPosted: Today at 13:33 (2017)    Post subject: Anträge 2010

Back to top
Display posts from previous:   
Post new topic   Reply to topic    Distanzreiten mit Einhorn Forum Index -> Die Wertungsart -> Anträge zum Reglement! All times are GMT + 1 Hour
Page 1 of 1

 
Jump to:  

Index | Administration Panel | Create a forum | Free support forum | Free forums directory | Report a violation | Conditions générales d'utilisation
Template SpaceLemon by Mojy, © 2003 Mojy - Mojytech
Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group