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Von Thorsten: Weihnachten

 
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PostPosted: Thu 18 Dec - 16:01 (2014)    Post subject: Von Thorsten: Weihnachten Reply with quote

Hallo Vero ich wollte einen Beitrag schreiben aber ich bekomme es nicht hin.

Vielleicht hast Du Lust es zu veröffentlichen:

100 Tage bis Rickling!

Hier eine kleine Weihnachtsgeschichte von Gaby Nölting

Nun ist es schon viele 100 Jahre her.

Es war zu der Zeit, als die Einhörner friedlich und glücklich in den Zauberwäldern lebten. Ihre Aufgabe war es auf die Menschen zu achten und ihnen Träume und Phantasien zu schenken. Sie schauten durch Kristallkugeln und beobachten das Treiben auf der Erde.

Doch mit den Jahren veränderte sich etwas! Die Menschen lebten immer mehr in Eile und Hast. Sie vergaßen sich Zeit für ihre Träume zu nehmen und vergaßen dabei auch die Einhörner.

Die Einhörner machten sich große Sorgen, sie sahen wie Unzufriedenheit und Trauigkeit wuchsen. Je mehr die Menschen ihre Phantasie verloren umso schwächer wurden die Zauberkräfte der Einhörner.

So geschah es auch, dass das Aussehen der Einhörner sich veränderte. Die Einhornfohlen kamen in allen Farben zur Welt und ihre Hörner wurden immer kleiner, bis zuletzt meist nur noch ein weißer Stern auf ihrer Stirn auf ihrer Stirn daran erinnerte, mal ein Horn getragen zu haben.

Die Einhörner waren ratlos und baten jeden im Zauberwald um Hilfe. Doch die Elfen und Kobolde schüttelten die Köpfe, nur der Weihnachtsmann hatte einen Rat: „Wenn die Menschen nur einmal in eure warmen Augen schauen könnten, würden sie Zufriedenheit und Freunde empfinden.“

Die Einhörner senkten die Köpfe: „Wir dürfen uns nicht zu erkennen geben, denn sonst verlieren wir all unseren Zauber.“

Doch der Weihnachtsmann sprach: „Dann schickt eines der Fohlen, sie sind nicht als Einhörner zu erkennen, doch die Wärme und den Zauber tragen auch sie in sich.“

Sie wählten ein schwarzes Fohlen. Damit es auf der langen Reise nicht friert, gab der Weihnachtsmann seinen roten Mantel und seine Mütze. In einem grossen Sack packten sie Phantasien und Träume ein, die das Fohlen auf einem Schlitten mit sich zog.

Und wo auch immer die Menschen dieses Fohlen sahen, nahmen sie sich Zeit, blieben stehen und riefen: „Oh, seht doch, ein Weihnachtspferd, seht nur die warmen Augen und wie schön es ist. „Jeder Mensch verspürte auf einmal Wärme und Glück in sich.

Und wer in den Sack geschaut hat, ging verzaubert nach Hause und erzählte von seinem Traum.


Und es gibt sie wirklich!


Hmm das Bild kann ich nicht eintragen..........
_________________
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind....
(Der Erlkönig, Goethe)


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PostPosted: Thu 18 Dec - 16:01 (2014)    Post subject: Publicité

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Joined: 05 Feb 2009
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PostPosted: Sat 20 Dec - 07:57 (2014)    Post subject: Von Thorsten: Weihnachten Reply with quote

O dieses ist das Tier, das es nicht giebt.
Sie wußtens nicht und habens jeden Falls
sein Wandeln, seine Haltung, seinen Hals,
bis in des stillen Blickes Licht -
geliebt.    
Zwar war es nicht. Doch weil sie's liebten, ward
ein reines Tier. Sie ließen immer Raum.
Und in dem Raume, klar und ausgespart,
erhob es leicht sein Haupt und brauchte kaum
   
zu sein. Sie nährten es mit keinem Korn,
nur immer mit der Möglichkeit, es sei.
Und die gab solche Stärke an das Tier,
   

daß es aus sich ein Stirnhorn trieb. Ein Horn.
[...]
   
Rainer Maria Rilke
(Sonette an Orpheus)
 


Die Fabeln des Leonardo da Vinci sind vielleicht weniger bekannt, aber er war ein Universalgenie:
Das Einhorn

Die Jäger sprachen von dem Einhorn wie von einem geheimnisvollen Wesen.
“Ist es ein Tier, oder ein Geist?” fragten sie sich.
In der Tat, dieses fremde, kleine Pferd mit einem Horn mitten auf der Stirn tauchte bald hier, bald dort auf, aber niemanden glückte es, ihm beizukommen.
“Wild und sonderbar”, sagte ein Jäger. “Vielleicht ist es ein Bote der Unterwelt, der auf die Erde kam, um zu spionieren.”
“Aber nein, es ist zu schön, um ein unterweltlicher Geist zu sein; es muß ein Engel sein”, entgegnete ein anderer.
Ein Mädchen, das allein unter einer Pergola saß, lauschte ins Schweigen, spann seine Wolle und lächelte. Dieses Mädchen kannte das Einhorn gut, wußte alles von ihm, war sein Freund.
Und wahrhaftig; nachdem die Menschen gegangen waren, kam das Tier hinter einem Gesträuch hervor und eilte zu dem Mädchen. Es ließ sich vor ihm nieder, schmiegte seine Kinnbacken auf seine Knie und blickte es mit verliebten Augen an.
Das Einhorn, der streunende, wilde Vierfüßler, der gewöhnlich vor jeder Nachstellung floh, hatte eine Schwäche für junge Mädchen. Es liebte sie alle, und wenn es sich ergab, daß sie allein waren, näherte es sich ohne Scheu, um sie aus der Nähe zu bewundern.
Nach der ersten Begegnung wurde es geradezu zahm wie ein Haustier und warb mit seinem Maul um eine Zärtlichkeit.
Sein sonderbare Liebe wurde ihm zum Verhängnis:
Die Jäger entdeckten es eines Tages, und ohne Wissen des Mädchens stellten sie ihm eine Falle und töteten es.







  

_________________
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind....
(Der Erlkönig, Goethe)


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